Aus unserer Sicht
Kaum hat man mal einen Tag Urlaub besteht der nächste Tag im Büro erst mal aus mindestens zwei Stunden, in denen die ungelesenen E-Mails abgearbeitet werden müssen. Klar, es ist ja auch viel passiert und man muss auf dem Laufenden sein, auch wenn sich viele Dinge zwischenzeitlich erledigt haben. Da klingt ein Artikel, der die Abschaffung von E-Mails ankündigt, wie eine frohe Botschaft zum Jahresende. Und ein zweiter Artikel zum gleichen Thema schon fast wie ein Trend.
Im Zeit-Magazin liest man also „Für die Facebook-Generation ist eine E-Mail in etwa so förmlich wie ein Brief auf Papier. […] Früher, als man sich mühsam über die Telefonbuchse ins Internet einwählen musste, war die E-Mail perfekt. Heute sind alle immer online – mit der DSL-Flatrate oder mit dem Smartphone. Man kann also auch digital in Echtzeit kommunizieren, sei es über Sprach-Chat oder Videokonferenz.“
So weit so gut, dass man privat auf E-Mails mittlerweile auch mal verzichten kann, wissen wir ja schon länger. Aber „die Bürowelt galt lange als letzte Bastion der Mails […] Doch auch hier findet ein Umdenken statt“. Ein französischer Internetdienstleister hat angekündigt in drei Jahren E-Mail frei zu sein, da die Masse von E-Mails „wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll“ sei und Manager wichtige Zeit kosten würde – bis zu 20 Stunden pro Woche. Eine gemäßigte Form dieses Vorgehens sind E-Mail freie Tage in einige Firmen.
Einen Prediger hat diese Bewegung übrigens auch schon. Ein gewisser Luis Suarez, der sich selbst als „Social Computing Evangelist“ bezeichnet, lebt ohne E-Mails – dafür nutzt er aber „Chats, Wikis, Blogs oder Twitter“ neben dem Telefon intensiv, wie t3n berichtet. Also ist das vielleicht wirklich ein Trend, der in nicht allzu ferner Zukunft Realität wird? Sollte die Rückkehr nach dem Urlaub ins Büro damit erfreulicher, weniger mühsam werden? Und werden wir eines Tages unseren Enkeln von damals erzählen, als Pluto noch ein Planet war, man noch E-Mails bekam und Äpfel noch auf Bäumen wuchsen?
von Paulina Landes
20. September 2011
Seit der Entstehung von Xing und LinkedIn im Jahr 2003 haben die Kreativität und die Motivation für die Erstellung neuer Netzwerke kaum nachgelassen. StudiVZ, Facebook und jetzt Google+ – kein Wunder, dass die jungen Anwender bei der Fülle an sozialen Netzwerken und der dadurch stetigen Nutzung langsam träge werden. Laut dem US-Marktforschungsinstitut Gartner zeigt sich, dass sich unter den Social Media-Nutzern eine gewisse Müdigkeit ausbreitet. 24 Prozent der Befragten gaben dabei an, das „liebste soziale Netzwerk“ weniger zu besuchen als es noch nach Eintritt der Fall war. 31 Prozent der Befragten betonen sogar, wie gelangweilt sie von sozialen Netzwerken sind.
23. August 2011
Ist Ihre PR integriert genug?
Für Kommunikations-Verantwortliche ist es manchmal schwierig, mit den rasant wechselnden Trends im Marketing mitzukommen. Gerade befürchtete man noch, die zunehmende Akzeptanz des Online-Handels bedrohe den klassischen Absatzmarkt „Ladentheke“, da hieß es bereits wieder partielles Aufatmen: belegten doch Studien, dass sich eine Vielzahl der geneigten Konsumenten zwar gerne online über Produkte informierte, zum Kauf dann aber nachwievor den real existierenden Shop in Fußgängerzone oder Mall auf der grünen Wiese aufsuchte. Der Wettlauf zwischen virtuellem und analogem Konsumvergnügen, der Kampf um die Gunst der Käufer schien, je nachdem, welchem Trendpapier man Glauben schenkte, ist unentschieden.
04. August 2011
Vor einigen Monaten habe ich ein mehrwöchiges Praktikum bei einer großen deutschen Tageszeitung absolviert, um als PR-Mensch die „andere“ Seite – die der Journalisten – besser kennenzulernen. Super Sache, sollte jeder PR-Berater meiner Meinung nach einmal gemacht haben. Besonders interessant waren die Begegnungen mit der eigenen Zunft, sprich: den PR-Agenturen. Und die Begegnungen waren überraschend. Simple Tätigkeiten wie die Beschaffung druckfähiger Screenshots gestalteten sich hier beispielsweise als eine mehrtägige Herausforderung. Der Effekt war eine tiefgreifende Persönlichkeitsspaltung. Der Pseudo-Redakteur in mir (mit immer näher rückenden Deadline im Rücken) tobte ausgiebig, der PR-Berater in mir empfand tiefstes Mitleid mit den Agenturkollegen.
07. Juli 2011
Gestern unterhielten Manuela und ich uns über Personalentwicklung und kamen dabei aufs internalisieren und externalisieren. Im Coaching sind das gängige Begriffe, wenn’s um die Zuweisung von Ursachen geht. Wenn alle anderen Schuld haben, externalisiert man. Sieht man die eigenen Anteile, wird internalisiert. Beides ist im Übermaß nicht hilfreich, aber man geht im Coaching davon aus, dass das Erkennen von Eigentanteilen und von Wechselwirkungen zwischen internen und externen Faktoren hilfreich für eine Lösung ist (Coachs und andere Experten mögen mir die Generalisierungen verzeihen).
01/07/2011 – Hotwire is an international public relations agency with offices, affiliates and sister agencies around the world. Since launching as a technology PR agency in 2000 our mantra has been ‘next generation PR today’. Today that means we use both traditional and digital techniques in our media and influencer agnostic approach.
We are now strengthening our presence in Germany with a wholly-owned office in Munich starting November 1, 2011.
You could be the person to drive this exciting launch.
23. Mai 2011
Eigentlich tendiere ich dazu, mehr an das Individuum zu glauben als an die Masse. Gerade in der Kommunikation denken wir im Moment viel an Communities und Foren, sprechen von Interessensverbänden, Zielgruppen, verschicken Massenaussände und posten auf Pinnwänden. Der individuelle Kontakt mit dem Einzelnen und das Eingehen auf seine spezifischen Interessen und Ansprüche sollten dabei aber nicht zu kurz kommen. Massen bergen das Risiko der Trägheit, aber auch unreflektierter Meinungsvervielfältigung und Hysterie. Einem Einzelnen mit Einfühlungsvermögen und Respekt für seine Ansichten gegenüberzutreten, erschien mir immer der beste Weg.
28. Feb 2011
Warum Sie zu Hause mal über einen privaten Cyber-Sicherheitsrat nachdenken sollten
Gestern Abend schauten wir zwei Folgen unserer derzeitigen Lieblingsshow „Boston Legal“. Nein, sie ist gerade nicht im Programm. Wir haben die ultimative DVD-Box. In einer der beiden Episoden brachte Alan Shaw vor Gericht ein Versicherungsunternehmen zur Strecke, das die Daten seiner Kunden nicht ausreichend geschützt hatte. Über das Online-Portal und im Besitz der Versichertennummer der Ehefrau gelang es einem gewalttätig Veranlagten, den Aufenthaltsort seiner ins Frauenhaus geflüchteten Noch-Gattin ausfindig zu machen, ihr aufzulauern und sie zu ermorden. Zugegeben, eine sehr drastische Folge von Datenschlamperei.
21. Feb 2011
Diskutieren Sie mit Hotwire anlässlich unseres aktuellen Whitepapers „The Hollow Corporation“ über die Bedeutung der Online Community für Ihr Reputationsmanagement und wie Sie Ihre Stakeholder erfolgreich identifizieren und mappen können:
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